Aktuelle Themen
43) SSB informieren über Stadtbahn zum Fasanenhof
Fasanenhof (km). Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und das Tiefbauamt der Stadt Stuttgart beantworten am Donnerstag, 24. Mai, von 18 Uhr an Fragen zur Stadtbahnverlängerung U 6 Fasanenhof im Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Ulrich, Delpweg. In wenigen Tagen sollen die Bautrupps anrücken und vorbereitende Arbeiten für den Bau der Stadtbahn in Angriff nehmen, heißt es in einer SSB-Pressemitteilung. Dabei werden vom Europaplatz bis zur Ecke Holteiweg/Fasanenhofstraße Abwasserkanäle verlegt. Mit dem Bau der Tunnel und Haltestellen wollen die SSB im Herbst dieses Jahres beginnen. Freilich hängt dies noch von einer ausstehenden Kostenzusage ab (die Filder-Zeitung berichtete). Den Zuschussantrag hat das Nahverkehrsunternehmen bereits gestellt. Von Juli 2010 an sollen dann die SSB-Wagen durch den Fasanenhof fahren. Das Projekt kostet 80 Millionen Euro. Davon tragen der Bund 60 Prozent, das Land Baden-Württemberg und die SSB jeweils 20 Prozent. Der städtische Eigenbetrieb will aber den Anteil des Landes auf unbestimmte Zeit vorfinanzieren.
( Stuttgarter Zeitung 21.05.2007 )
42) Baustellenlärm am Feiertag
Ausnahmegenehmigung für Arbeiten auf dem Fasanenhof ärgert Anwohner
Fasanenhof. Am Solferinoweg entsteht derzeit ein Pflegeheim. Auf der Baustelle wird auch an Feiertagen gearbeitet. Darüber beschwerten sich Anwohner bei der Filder - Zeitung. Doch das Unternehmen hat eine Ausnahmegenehmigung.Von Alexandra Böttinger
Diese wurde aber nicht von einer Stuttgarter Behörde, sondern vom Regierungspräsidium (RP) Chemnitz ausgestellt. „Die sächsischen Kollegen sind zuständig, weil die Firma ihren Sitz dort hat“, sagt Bernd Ungerer, Sachgebietsleiter bei der Gewerbeaufsicht des Stuttgarter Amts für Umweltschutz. Seine Behörde habe im Zuge des Verfahrens lediglich eine beratende Funktion gehabt. „ Ich habe dem RP Chemnitz zur Kenntnis gegeben, dass wir erhebliche Bedenken haben und gegen eine Ausnahmegenehmigung sind. Denn in unmittelbarer Nähe der Baustelle gibt es viele Wohnungen“, sagt Ungerer. Doch nur wenige Tage später sei ihm mitgeteilt worden, dass die Erlaubnis erteilt worden sei. „ Ich nehme an, dass Konventionalstrafen vermieden werden sollen. Wenn die Zeit drängt und die Arbeiten schnell abgeschlossen werden müssen, können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden“, mutmaßt der Sachgebietsleiter. Vom RP Chemnitz war am Freitag keine Stellungnahme mehr zu bekommen.
( Stuttgarter Zeitung 19.05.2007 )
41) Bundespreis für Fasanenhofschule
Die Fasanenhofschule ist gestern von Bundespräsident Horst Köhler als viertbeste Hauptschule Deutschlands ausgezeichnet worden. Die ersten drei Bundespreise gingen an die Hauptschul-Landessieger nach Nordrhein- Westfalen, Bayern und Schleswig-Holstein. Für ihr beispielhaftes Engagement bei der Berufsorientierung war die Fasanenhofschule bereits im März von Kultusminister Helmut Rau mit dem ersten Preis beim Landesfinale ausgezeichnet worden. Die Jury hatte sich vor allem vom Projekt Jobguide beeindruckt gezeigt, das seit anderthalb Jahren Hauptschüler und Firmen zusammenbringt. Im Rahmen der Orientierung in Berufsfeldern absolvieren die Schüler unter anderem Praktika bei den Arbeitsstellen ihrer Eltern sowie Einstellungstests und nehmen an einem Karriere- Planspiel teil. Auch die Integration behinderter Kinder sei an der Fasanenhofschule beispielhaft. Für ihren Landessieg hat die Schule, die seit 1971 als verpflichtende Ganztagsschule geführt wird und personell besser ausgestattet ist als die meisten Hauptschulen, 3500 Euro erhalten. Am Wettbewerb, der alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände gestiftet und ausgeschrieben wird, hatten sich mehr als 500 Schulen beteiligt, darunter auch 47 aus Baden-Württemberg.
( Stuttgarter Zeitung 11.05.2007 )
40 ) Sechstklässler präsentieren „Momo“ mit Tanz und Gesang
Aktionstag zum Thema Kultur an der Fasanenhofschule
Fasanenhof. An der Fasanenhofschule fand am vergangenen Samstag ein Aktionstag unter der Überschrift „Mach mit – Kids und Teens für den Fasanenhof“ statt. In der Turnhalle zeigten die Mädchen und Jungen den Gästen ein abwechslungsreiches Programm. Von Alexandra Böttinger Gleich zu Beginn begeisterte der Rapper MC Ryan mit seinem Sprechgesang seine Mitschüler. Danach zeigte die Theater-AG ihr Können. Die Mädchen und Junge präsentierten eine Adaption des Stücks „Momo“. Das Kinderbuch von Michael Ende wurde in englischer und deutscher Sprache umgesetzt und mit Gesang und Tanz aufgelockert. Auf der Bühne standen größtenteils Sechstklässler. Doch auch die Schüler der Stufen fünf und sieben beteiligten sich an der Inszenierung. Die Zuschauer waren beeindruckt. Denn die Mädchen und Jungen machten deutlich, dass die Fasanenhofschule nicht ohne Grund zur besten Hauptschule in Baden- Württemberg erklärt wurde. Mit Tanz und Musikging es auch nach dem Theaterspielen weiter. Die Indian Girls, Die tauben Nüsschen, die Fasi-Singers und die Flash- Rockers hatten ihre Auftritte. Der Aktionstag wurde von der Jugendhilfekonferenz Fasanenhof und dem Jugendarbeitsverbund „echt!“ organisiert. „Die Idee, ein Programm zum Thema Kultur einzustudieren, gab es schon länger“, sagt die stellvertretende Bezirksvorsteherin Iska Dürr. Doch erst im Rahmen des Projekts „Kinderfreundlicher Stadtbezirk“ habe man diese umsetzen können. „So etwas ist nur möglich, wenn alle zusammenarbeiten. Der Fasanenhof zeichnet sich durch eine gute Vernetzung der verschiedenen Institutionen aus“, sagte Iska Dürr. Künftig soll noch mehr für die jungen Menschen in Möhringen getan werden. Grundlage dafür sind die Projektarbeiten zum Thema „Kinderfreundlicher Stadtbezirk“, die am vergangenen Samstag im Foyer der Turnhalle zu sehen waren.
( Stuttgarter Zeitung 07.05.2007 )
39) Derzeit überwiegen die tristen Farben
Kreisverkehre in Möhringen: Rosen, Lavendel und Co. blühen noch nicht
Möhringen. Der Frühling hält Einzug auf den Fildern. Bei frühsommerlichen Temperaturen sprießen die Pflanzen allerorten. Ein buntes Farbenmeer aus Blumen sucht man an den Kreisverkehren in Möhringen aber vergeblich. Den Autofahrern bietet sich noch ein eher karger Anblick. Von Kai Müller Im Oktober 2005 hat für Möhringen eine neue Zeitrechnung begonnen. Damals rückten die Bautrupps an, um den ersten Kreisel im Stadtbezirk am Europaplatz auf dem Fasanenhof einzurichten. Mittlerweile sind ein Kreisverkehr an der Kreuzung Kurt-Schumacher- Straße/Lohäckerstraße und ein Rondell am Richterplatz hinzugekommen. Zwar freuen sich viele Autofahrer über den Wegfall dieser Ampelkreuzung, weniger erfreut ist mancher aber über den optischen Eindruck. Zwar lässt der Frühling längst sein blaues Band durch die Lüfte flattern, doch noch wirkt der Mittelpunkt des Kreisverkehrs am Richterplatz eher trist. Vor allem, wenn man ihn zum Beispiel mit dem Vaihinger Rondell am Wallgraben vergleicht, wo derzeit ein Blumenmeer aus Stiefmütterchen und Konsorten für gute Laune bei Fußgängern, Auto- und Radfahrern sorgt. Der Kreisel am Richterplatz ist hingegen mit hellen Kieselsteinen und einigen größeren Steinen bedeckt, aus diesen ragen vereinzelt kleine Pflänzchen hervor. An der Gestaltung des Rondells wird abernur der Lauf der Natur noch etwas ändern. „Seit Gründonnerstag ist der Kreisel fertig“, sagt Werner Koch, Leiter des städtischen Garten-, Friedhofs und Forstamtes. Rosen, Lavendel und Ziergräser sollen den Kreisel schmücken. Bis die Blumen in voller Pracht erblühen, wird es aber noch ein Weilchen dauern. „Jetzt ist es wichtig, dass die Rosen ordentlich Wasser bekommen und sich die Pflanzen im ersten Jahr einwachsen können“, sagt Koch. Der Leiter des Garten-, Friedhofsund Forstamts ergänzt: „Die Rosen werden im Juni und der Lavendel im Mai blühen.“ Die hellen Kieselsteine dienen dabei als eine Art Mulch. „Dies Möglichkeit nutzen wir verstärkt seit anderthalb Jahren. Das ist eine Art Verdunstungsschutz. Wenn man einen Stein hochhebt, ist es darunter auch meist feucht“, nennt Koch die Vorzüge. Der Kreisel an der Kreuzung Kurt-Schumacher/ Lohäckerstraße samt der Randflächen wird derzeit noch vom Braun der fest gestampften Erde dominiert. Derzeit sind dort Arbeiter mit ihren Baggern zu Gange. Voraussichtlich Ende April soll die Bepflanzung des Kreisverkehrs samt der umliegenden Flächen abgeschlossen sein. Mit dem Aussaat des Rasen musste man warten bis es keinen Nachtfrost mehr gibt: „Sonst erfrieren die Pflänzchen.“ Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt will unter anderem weiße Zierkirschen, Gräser und Rosen anpflanzen. Der Kreisverkehr soll am Freitag, 4. Mai, offiziell in Betrieb genommen werden. Genau wie sein Pendant am Europaplatz wurde er aus Fördermitteln des Bund- Länder-Programms „Soziale Stadt“ bezahlt. Die Kosten für die beiden Bauwerke beziffert die Stadt auf etwa 525 000 Euro. Währen der Fußball-WM schmückte den Kreisverkehr am Europaplatz eine Mega-Fußball-Skulptur, eine ballförmige Stahlkonstruktion. Diese ist längst abgebaut und ziert nun einen Spielplatz auf dem Fasanenhof. An der Stelle der Skulptur stehen heute drei Robinien, die allerdings derzeit noch von dürrer Gestalt sind: „Gehölze brauchen aber einfach Zeit zum Wachsen“, sagt Koch. Um die Bäume herum sollen Blumen erblühen. „Die werden regelmäßig ausgetauscht“, so der Amtsleiter. Ein Bodenstrahler soll künftig die Bäume von unten beleuchten. Die Behörde hat sich auf die Fahnen geschrieben, jeden Kreisverkehr in der Stadt anders zu gestalten. Ein Unterfangen, das auch die Bürger goutieren. „Da gibt es viele positive Reaktionen darauf“, sagt Koch. Gut angenommen worden sei auch die Gestaltung des Kreisverkehrs an der ehemaligen Garbekreuzung in Plieningen, ergänzt Koch. Dort hat man Gemüse angepflanzt.
( Stuttgarter Zeitung 13 April 2007 )
38) Modelleisenbahner auf dem Abstellgleis?
Spielwarengeschäft SMDV seit Mitte März zahlungsunfähig – Betrieb in der Filiale Fasanenhof geht aber weiter
Fasanenhof. Mitte März hat das Sindelfinger Spielwarengeschäft SMDV Insolvenz angemeldet. Davon betroffen ist auch die Filiale im Fasanenhof mit fünf Angestellten.
Bislang deutet nichts auf eine eventuelle Schließung hin, der tägliche Betriebsablauf geht ungestört weiter. Von Rüdiger Ott.
Für den Geschäftsführer des traditionsreichen Unternehmens Spielwaren- und Modelleisenbahnen Direktvetrieb (SMDV), Rolf Irtingkauf, sind branchenstrukturelle Bedingungen die Ursache für die Zahlungsunfähigkeit. Insgesamt sei die Marktentwicklung vor allem bei den Modelleisenbahnen rückläufig. Die Geschicke des bereits in zweiter Generation geführten Familienbetriebs liegen nun in der Hand des Insolvenzverwalters. „Die Geschäftsführung und der Insolvenzverwalter machen zur Zeit Interessenten für einen Kauf des Unternehmens aus“, so Irtingkauf. Der tägliche Betriebsablauf sei davon nicht beeinträchtigt. „Über Entlassungen wird überhaupt nicht nachgedacht“, sagt der Geschäftsführer, „und ideal wäre es, den Betrieb in der derzeitigen Größe weiterzugeben“ – obgleich er dies selbstverständlich nicht garantieren könne. Würden keine Investoren gefunden, bestehe eine weitere Möglichkeit darin, den reduzierten Betrieb in Eigenregie weiterzuführen. Konkretes könne er aber noch nicht sagen. „Da muss man sich noch gedulden, wie die Gespräche laufen.“ In der Filiale im Fasanenhof weist derweil nichts auf die Insolvenz hin. Kein Plakat an der Eingangstür, auch keine leeren Regale. „Wir bekommen nach wie vor Waren und verkaufen sie“, sagt der Filialleiter Manfred Süßenbach, „und vor Ostern ist das Geschäft auch gut gelaufen. Aus unserer Sicht war es nicht ersichtlich, das die Zahlen so schlecht waren.“ Die fünf Angestellten arbeiteten weiter wie bisher. Aber natürlich mache man sich schon seine Gedanken. Und alle wären froh, wenn sie ihren Arbeitsplatz behalten könnten. „Wir sind jedenfalls guter Hoffnung, dass es weitergeht“, sagt Süßenbach. Die große Stammkundschaft gebe Grund zu Optimismus. „Wir erfahren von ihnen Beistand, sie drücken uns die Daumen“, sagt Süßenbach. Die meisten der Kunden kämen nicht, um einfach nur zu stöbern, sondern um zu kaufen, und das auch von weiter her. So habe er Kunden aus Tübingen und Reutlingen, die in Stuttgart arbeiteten und auf dem Nachhauseweg vorbeikämen. „Das große Plus ist eben, dass wir hier verkehrstechnisch so vorteilhaft liegen“, meint Süßenbach. Besorgt zeigt sich der Filialleiter jedoch über die Abhängigkeit vom Modelleisenbahnbau. „Den Großteil des Umsatzes in dieser Filiale machen wir mit Waren des Herstellers Märklin“, erläutert er, „wenn es diese Firma nicht mehr gibt, dann gibt es auch uns bald nicht mehr.“ Dass es die Göppinger Marke Märklin in der nahen Zukunft nicht mehr gibt, ist zumindest unwahrscheinlich. Unbestritten ist jedoch, das auch Märklin seit Jahren mit schlechten Umsatzzahlen zu kämpfen hat. Vergangenes Jahr konnte die drohende Insolvenz nur abgewendet werde, indem ein britischer Investor den Modelleisenbahnhersteller übernahm. Seitdem wurde ein Werk mit 220 Beschäftigten geschlossen, weitere 120 sollen entlassen und die Produktion ins Ausland verlagert werden.
( Stuttgarter Zeitung 12 April 2007 )
37) Einzige Ampel auf dem Fasanenhof sorgt für Stau
Störmeldezentrale kann keinen Defekt finden
Fasanenhof. Eine fragwürdige Ampelsignalschaltung hat am Wochenende für ein ungewohntes Bild gesorgt. Von der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Schelmenwasenstraße reichte ein Stau bis fast an den Kreisel des Europaplatzes – bis der Fehler von selbst verschwand. Von Rüdiger Ott Es ist die einzige Ampel auf dem Fasanenhof. Und ausgerechnet diese Anlage sorgte am Osterwochenende bei strahlendem Sonnenschein für so manch verdunkeltes Autofahrergemüt. Von der Kreuzung knapp unterhalb der B 27-Brücke reichte die Blechschlange am Samstag und Sonntag zeitweise bis knapp vor den Kreisverkehr am Europaplatz. Der Grund: vermutlich eine zu lange Rotphase. Zu lang für so manchen Autofahrer. Nicht wenige sahen rot – und fuhren auch bei Rot. Bis zum gestrigen Dienstag hatte sich das Problem dann von selbst gelöst. Laut Reinhard Unkhoff vom Tiefbauamt Stuttgart war der Störmeldezentrale kein Fehler gemeldet worden. Demzufolge war auch kein Techniker entsandt worden, um den möglichen Fehler zu beheben. „Es kann manchmal sein, dass der Fehler nur in dem Programm steckt“, sagt Unkhoff. Denn die Ampelanlage verfüge über mehrere Programme. Je nach Tageszeit und Wochentag könnten die Rot- und Grünphasen verändert werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Erst am 13. März sei diese Programmierung geändert worden. An Wochenenden sowie an Feiertagen sei seitdem die Grünzeit verkürzt und von 22 bis 6 Uhr die Anlage ausgeschaltet. „Wenn mit Beginn der neuen Woche ein anderes Programm aktiviert wird, löst sich das Problem dann scheinbar wie von selbst“, sagt Unkhoff. Einziger Haken: Ein mittlerweile von der EnBW, die im Auftrag der Landeshauptstadt die knapp 800 Stuttgarter Signalanlagen wartet, entsandter Servicetechniker konnte keinen Programmierfehler feststellen. Auch sonst weise die Ampel keine technischen Mängel auf. Die Induktionsschleifen seien voll funktionsfähig, und die Signalpläne stimmten ebenfalls. Auch die Möglichkeit, dass der mit der Anlage verbundene zentrale Server defekt sei, konnte ausgeräumt werden. „Ganz selten kommt es aber vor, dass ein Fehler auftaucht, den wir am nächsten Tag nicht finden können, weil er verschwunden ist“, sagt der Servicetechniker. Somit bleibt weiterhin unklar, was den Verkehrsstau letztendlich verursacht hat – und ob er sich am nächsten Wochenende wiederholen wird.
( Stuttgarter Zeitung 11.04.2007)
36) SPD fordert Sanierung der Fasanenhofschule
Fasanenhof (ab). Nach der CDU macht nun auch die SPD auf die schlechte Raumsituation an der Fasanenhofschule aufmerksamen. Zudem fordert sie, die Grundschule auf, das Gelände an der Markus-Schleicher-Straße zu verlagern. Das Dach des so genannten Atriums ist undicht. Vor kurzem fiel der Putz von der Decke. Seitdem sind die Cafeteria und das Besprechungszimmer der Schulsozialarbeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eimer fangen das Regenwasser auf. Nach der CDUfordert nun auch die SPD-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat die Instandsetzung des Foyers. Gleichzeitig könnten die Räume umgebaut werden, um sie flexibler zu nutzen, heißt es in dem Antrag. Ebenso sei das Grundschulgebäude sanierungsbedürftig. Das Haus müsse gedämmt und die Fenster erneuert, auch die Toiletten sollten saniert werden. Darüber hinaus braucht die Fasanenhofschule einen Treppenlift. Denn in diesem Jahr zieht eine Klasse mit körperbehinderten Kindern, die derzeit am Ehrlichweg unterrichtet wird, in das Hauptgebäude um. Langfristig soll die Außenstelle der Grundschule am Ehrlichweg auf das Gelände an der Markus- Schleicher-Straße verlagert werden, so die Forderung der SPD. Die Lehrer bräuchten viel Zeit, um zwischen den verschiedenen Schulorten zu wechseln, und auf dem Hof der Fasanenhofschule sei ausreichend Platz für einen Neubau. Die frei werdende Fläche am Ehrlichweg könne für den Wohnungsbau genutzt werden, heißt es in dem Antrag.
( Stuttgarter Zeitung 11.04.2007 )
35) Stadträte: Verwaltung soll Hausaufgaben machen
Konzept zur Konzentration von Fürsorgeunterkünften in bestimmten Stadtteilen liegt auf Eis
Fasanenhof. Vor kurzem hatte die Verwaltung einen Entwurf vorgestellt, wonach Wohnungen für ärmere Bürger in bestimmten Stadtteilen konzentriert werden sollten. Auch der Fasanenhof stand mit auf der Liste. Nun liegen die Pläne erst einmal auf Eis. Von Alexandra Böttinger
Am vergangenen Dienstag wurde das Thema in einem Unterausschuss noch einmal nicht öffentlich beraten. Dabei forderten die Stadträte die Verwaltung auf, zunächst ihre Hausaufgaben zu machen. Auf der Grundlage statistischer Daten soll noch einmal geprüft werden, welcher Bedarf für zusätzliche Fürsorgeunterkünfte überhaupt besteht. Außerdem wollen die Kommunalpolitiker, dass die verschiedenen Behörden beim Thema Fürsorgeunterkünfte enger zusammenarbeiten. Bisher ist das Sozialamt für Alleinstehende und das Liegenschaftsamt für Familien zuständig. Unter diesen Umständen sei es möglich, dass das eine Amt von den leer stehenden Wohnungen des anderen Amtes gar nichts wüsste, behaupten Mitglieder des Gemeinderates. Erst im Herbst, wenn die Verwaltung die entsprechenden Zahlen vorlegt, soll das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen. Darüber hinaus wurde in dem Unterausschuss eine bessere Betreuung sozial schwacher Familien gefordert. So sollen so genannte Räumungsfälle bereits im Vorfeld vermieden werden. „In Sachen Prävention muss mehr getan werden“, sagt ein Stadtrat. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass zusätzliche Fürsorgeunterkünfte eingerichtet werden müssen. Diese sollen dann aber auf möglichst viele Standorte verteilt werden. Welche Gebäude in Frage kommen, sei also noch einmal zu prüfen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass auch der Fasanenhof wieder auf der Liste steht. „In der ursprünglichen Debatte wurde insbesondere die Massierung in Zuffenhausen als problematisch angesehen. Der Fasanenhof war eigentlich unstrittig“, so ein Stadtrat. Anfang des Jahres legte die Stadtverwaltung Zahlen vor, wonach der Bedarf an Wohnungen für ärmere Bürger von 340 im Jahr 2000 auf 437 im Jahr 2006 gestiegen ist. Zudem hätten die Bewohner von Fürsorgeunterkünften in den Hausgemeinschaften häufig Probleme verursacht. Daraufhin hatte Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll ein Konzept zur gemäßigten Konzentration von Fürsorgeunterkünften vorgeschlagen. Demnach war geplant, in 16 Häusern in den Stadtteilen Botnang, Fasanenhof, Heslach, Zazenhausen und Zuffenhausen insgesamt 348 Wohnungen für ärmere Bürger einzurichten. Derzeit gibt es 203 Fürsorgeunterkünfte in acht Gebäuden. Die Pläne der Stadtverwaltung stießen bei Stadträten aller Parteien auf heftigen Widerstand. Die Kommunalpolitiker befürchteten eine Gettoisierung und forderten, dass zusätzliche Fürsorgeunterkünfte auf das ganze Stadtgebiet verteilt werden. Föll wies jedoch darauf hin, dass Wohnungen für ärmere Bürger nur in älteren Gebäuden der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft eingerichtet werden können und es diese nicht in allen Bezirken gebe.
( Stuttgarter Zeitung 31.03.2007 )
34) Verbindungsweg für Fußgänger zwischen Möhringen und Fasanenhof
Lang gehegter Wunsch (km). Ein Verbindungsweg für Fußgänger zwischen Möhringen und dem Stadtteil Fasanenhof ist ein lang gehegter Wunsch vieler Bürger des Stadtbezirks. Bisher ließ er sich aber nicht in die Tat umsetzen. Stadtplanerin Heike Mössner hat den Bezirksbeiräten kürzlich eine neue Variante vorgestellt. „Bevor wir in Grundstücksverhandlungen eintreten, wollten wir Ihnen den Plan zeigen“, sagte Mössner. Einen geteerten oder geschotterten Weg wird es nicht geben: „Dafür wären diverse Ausgleichsmaßnahmen nötig.“ Ortsobmann Axel Brodbeck gab aus Sicht der Möhringer Landwirte Grünes Licht für den Verbindungsweg: „Damit könnten wir leben.“ Die Bezirksbeiräte begrüßten das Vorhaben.
( Stuttgarter Zeitung 22.03.2007 )
33) „Da wartet sicher viel Arbeit auf uns“
Fast 250 Bürger unterschreiben bei der Gründungsveranstaltung die Mitgliedsanträge für den Verein Fasanenhof – hier leben wir
Fasanenhof. Die Menschen auf dem Fasanenhof haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich für ihren Stadtteil interessieren. Am Dienstag wurde der Bürgerverein Fasanenhof – hier leben wir gegründet. Über einige Punkte der Satzung wurde im Vorfeld heftig diskutiert.
Von Alexandra Böttinger
Die Freude war den frisch gewählten Vorstandsmitgliedern anzusehen. „Die Gründung war seit mehr als einem Jahr geplant. Der Verein ist genau das, was der Fasanenhof braucht. Die Bürger dürfen nicht mit vielen Stimmen sprechen, sie müssen mit einer Stimme sprechen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Olaf Geier. „Da wartet sicher viel Arbeit auf uns“, ergänzt der Vorsitzende Günther Joachimsthaler. Das Interesse an dem neuen Bürgerverein Fasanenhof – hier leben wir ist groß. Hunderte waren bei der Gründungsveranstaltung am vergangenen Dienstag in dem Bonhoeffer- Gemeindesaal dabei. „Mehr Menschen dürfen wir aus brandschutzrechtlichen Gründen gar nicht reinlassen. Doch ich freue mich, dass so viele gekommen sind. Das ist für uns alle ein großer Erfolg“, sagte Jörg Tigges vom Stadtteilmanagement. Die Gründungsveranstaltung verlief nicht ganz reibungslos. Die vorgestellte Satzung sorgte für einige Diskussionen. Matthias Gäbler regte beispielsweise an, dass nur Bürger, die auf dem Fasanenhof wohnen, dem Verein beitreten können sollten. „Aber wenn wir unseren Stadtteil stark machen wollen, brauchen wir so viele Mitglieder wie möglich“, entgegnete Kurt Hagen. Auch der Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann riet von so einer Regelung ab. „Zum einen ist der Fasanenhof ein Teil Möhringens und von dem Bezirk abhängig. Zum anderen gebe ich zu bedenken, dass, wenn ein Unternehmen auf dem Fasanenhof baut und Mitglied werden will, ihm das doch auch möglich sein müsste“, sagte der Bezirksvorsteher. Fast alle der Anwesenden sahen das genauso. Auch die Frage, ob eine Mindestanzahl an Mitgliedern erforderlich sein sollte, um abstimmen zu können, wurde gestellt. „Wir haben von einem Quorum abgesehen, um die Handlungsfähigkeit des Vereins sicherzustellen“, sagte Olaf Geier. Diejenigen, die Interesse hätten, würden zu den Mitgliederversammlungen kommen und sollten dann auch
Änderungen beschließen können. Aus denselben Gründen riet auch Jürgen Lohmann ab. In der Satzung wurde kein Quorum festgeschrieben. Schließlich stimmten 128 Bürger, die im Vorfeld die Mitgliedsanträge unterschrieben hatten, über die neue Satzung ab. Sie wurde mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen angenommen. Insgesamt hat der neu gegründete Verein 248 Mitglieder.
Ziel und Zweck des neuen Vereins :
Seit Sommer 2003 wird der Fasanenhof im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt finanziell gefördert. Die Bürger haben verschiedene Arbeitskreise gegründet. Die Projekte werden von einem professionellen Stadtteilmanagement koordiniert. Doch das Programm läuft im Jahr 2011 aus. Spätestens dann soll der Bürgerverein Fasanenhof – hier leben wir die Aufgaben des Stadtteilmanagements übernehmen. Der Verein möchte die politischen Interessen
der Menschen auf dem Fasanenhof vertreten. Seine Ziele orientieren sich an denen der Arbeitskreise, die jedoch fortbestehen. So sollen beispielsweise gute Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche geschaffen, die Verkehrssituation verbessert, die Attraktivität des Wohnumfelds erhöht und das Miteinander der Kulturen gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Verein jedoch, das Image des Fasanenhofs zu verbessern.
( Stuttgarter Zeitung 22.03.2007 )
32) „Hervorragende Auslastung“ spricht für sich
Bürgertreff im Panorama: Bezirksbeirat stimmt Verlängerung des Mietvertrags zu – Gemeinderat hat letztes Wort
Fasanenhof. Der Bürgertreff im Panorama erfreut sich großer Beliebtheit. Der Bezirksbeirat hat daher befürwortet, die Räume für die nächsten fünf Jahre weiterhin zu mieten. Endgültig entscheiden darüber wird der Stuttgarter Gemeinderat am Donnerstag, 22. März.
Von Kai Müller
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Bürgertreff, der sich in den Räumen der ehemaligen Gaststätte Panorama in der Behindertenwohnanlage Laubeweg 1 befindet, etwas mehr als 3700 Besucher. 26 Gruppen trafen sich dort zu 268 Veranstaltungen. „Das ist eine hervorragende Auslastung mit steigender Tendenz“, stellte Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann bei der jüngsten Sitzung des Bezirksbeirats fest. Bisher war das Projekt Bürgertreff auf zwei Jahre beschränkt. Diese Frist läuft Ende April ab. „Wir würden die Institution gern behalten“, sagte Stadtplanerin Heike Mössner. Der Bürgertreff soll daher in den nächsten fünf Jahren gemietet werden, Kostenpunkt: 106 500 Euro. Verwaltet wird die Einrichtung vom Bezirksamt Möhringen, ehrenamtlich betreut von Manfred Rehm. Wenn der Verein „Fasanenhof, hier leben wir“ im Frühjahr gegründet wird, soll er sich um den Treff kümmern. Der Bezirksbeirat sprach sich einstimmig für eine Verlängerung des Mietvertrags aus.
( Stuttgarter Zeitung 20.03.2007 )
31) SSB warten noch auf grünes Licht
Stadtbahnanschluss Fasanenhof: Finanzierung nicht endgültig gesichert – Vorarbeiten beginnen Mitte des Jahres
Fasanenhof. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) will im Herbst 2007 mit dem Bau der Stadtbahn U6 zum Fasanenhof beginnen. Dafür muß man aber noch einen Stolperstein aus dem Weg räumen. Der Bezirksbeirat hat sich am Mittwoch mit dem Vorhaben beschäftigt. Bereits Mitte des Jahres plant die SSB, die ersten vorbereitenden Bauarbeiten für das Stadtbahnprojekt in Angriff zu nehmen. Dabei sollen unter anderem Kanäle im Janusz-Korczak-Weg, im Holteiweg und in der Schelmenwasenstraße verlegt werden. Zudem müsse man die Hochspannungsleitung an der Schelmenwasenstraße „höher hängen“, erklärte Gerhard Rotermund, Leiter der Dienststelle Stadtbahnplanung beim Stuttgarter Tiefbauamt, den Bezirksbeiräten. Von Herbst an sollen dann Leitungen verlegt werden, bevor Anfang nächsten Jahres der eigentliche Tunnelbau beginnt. Die Bauzeit wird auf drei Jahre geschätzt. Ein Zeitplan, der allerdings mit einem Fragezeichen zu versehen ist. „Noch gibt es keine Freigabe für die dringend benötigten Zuschüsse“, sagte Rotermund. Die Finanzierung des Statdbahnanschlusses schlägt mit insgesamt etwa 80 Millionen Euro zu Buche. Davon tragen der Bund 60 Prozent, das Land Baden-Württemberg und die SSB jeweils 20 Prozent. Das Nahverkehrsunternehmen will den Anteil des Landes vorfinanzieren. Die Zustimmung für die vorbereitenden Bauarbeiten hat das Innenministerium mittlerweile erteilt, der so genannte Zuwendungsbescheid steht aber noch aus. „Für die Mittelfreigabe gibt es bisher kein grünes Licht“, stellt Ulrich Deinhardt, Leiter des Bereichs Infrastruktur bei den SSB, fest. Die Tunnelbauwerke werden zusammen mit den drei Haltestellen ausgeschrieben. Die Pläne sehen vor, dass nach der Haltestelle Bonhoefferkirche ein 600 Meter langer Tunnel in offener Bauweise direkt unter dem Janusz-Korczak-Weg gegraben wird. Zwischen den Haltestellen Europaplatz und Eichwiesenring schließt sich ein 370 Meter langen Abschnitt in bergmännischer Bauweise an. Danach wird das letzte Teilstück wieder in offener Bauweise errichtet. „Die Stadtbahnlinie bewirkt sicherlich eine erhebliche Aufwertung des Wohngebiets“, kommentierte Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann die Pläne.
Ein Passus der Beschlussvorlage weckte besonders das Interesse des CDU- Bezirksbeirats Klaus Ebert. Demnach ist eine Verkürzung der Bauzeit um ein Jahr möglich. Dafür würden aber zusätzliche Kosten in Höhe von drei Millionen Euro anfallen. „Das neue Verwaltungszentrum der EnBW soll im Jahr 2009 fertig sein. Da wäre es doch im Interesse der Arbeitnehmer und Bewohner, wenn bis dahin auch die Stadtbahn zur Verfügung stünde“, sagte Ebert. Große Hoffnungen in dieser Angelegenheit machte ihm Deinhard aber nicht: „die Mehrkosten müssten wir komplett übernehmen. Dieses zusätzliche Geld haben wir aber nicht.“ Er ergänzte:“ Wir werden aber so schnell wie möglich bauen.“ Dem Vorschlag von Brigitta Oppermann (FDP), dass die EnBW die Mehrkosten übernehmen könnte räumte Deinhard keine Erfolgschancen ein:“ Diese Finanzierung übernimmt keiner.“
Für die detaillierte Planung und Ausschreibung des Projekts rechnet die SSB mit Kosten von 938 000 Euro. Diese Vergabe von Ingenieurleistungen befürwortet der Bezirksbeirat einstimmig. Endgültig darüber beschließen wird der Ausschuss für Umwelt und Technik des Stuttgarter Gemeinderats in seiner Sitzung am Dienstag, den 20. März.
( Stuttgarter Zeitung 16.03.2007 )
30) Benefizveranstaltung der DRK-Jugendabteilung
Fasanenhof. Die Jugendabteilung des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) lädt am Sonntag, 25 März, zu einer Benefizveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen am Ehrlichweg 35c statt und beginnt um
15 Uhr
. Gerhard Lang, Ehrenvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Stuttgart, liest aus einem Buch „ Kein Engel in der Höllgasse „. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Der Erlös wird für die neuen Jugendgruppenräume verwendet. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 752835 ist erforderlich.
( Stuttgarter Zeitung
10.03.2007
)
29) Bezirksbeirat tagt am Mittwoch
14 März 2007
Der Bezirksbeirat Möhringen hat am Mittwoch, 14 März, von
18 Uhr
an eine öffentliche Sitzung im Bezirksrathaus, Maierstr.1. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bebauungsplan Baumarkt/Industriestraße, die Vergabe von Ingenieurleistungen für den Stadtbahnanschluss Fasanenhof und der Bürgertreff Panorama. Zudem beschäftigt sich das Gremium mit Querungshilfen auf der Fasanenhofstraße und einem Verbindungsweg zwischen dem Fasanenhof und Möhringen.
( Stuttgarter Zeitung
10.03.2007
)
28) Beratungsangebote auf dem Fasanenhof sind gefragt
Caritas bietet Informationsveranstaltungen und Sprachkurse an
Die Caritas hat seit einiger Zeit eine Beratungsstelle auf dem Fasanenhof. Dort bekommen insbesondere ausländische Mitbürger Unterstützung. Demnächst soll in den Räumen am Europaplatz vielleicht auch eine Begegnungsstätte eingerichtet werden. Seit Fast 15 Jahren ist Regine Knapp auf dem Fasanenhof aktiv. Ursprünglich engagierte sie sich für die Flüchtlingshilfe in dem Möhringer Stadtteil. „ Doch dieses Thema ist heute nicht mehr aktuell. Flüchtlingshilfe im eigentlichen Sinn ist kaum noch gefragt. Aber Unterstützung in den verschiedensten Lebenslagen brauchen ausländische Mitbürgern nach wie vor „, sagt Knapp. Seit einiger Zeit leitet sie die Caritas-Beratungsstelle „ Miteinander „, die sich gleichzeitig als Begegnungs- und Bildungsstätte versteht. Die Einrichtung wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziell unterstützt. Regine Knapp engagiert sich auch in verschiedenen Arbeitskreisen im Rahmen des Projekts „ Soziale Stadt Fasanenhof „. „ Daher weiß ich , wie groß der Beratungsbedarf ist.“ Das Angebot der Caritas umfasst verschiedene Projekte. Zum einen sollen Mütter und Väter bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit dem Elternseminar sowie den Schulen und Kindergärten auf dem Fasanenhof plant Knapp einen Informationstag zum Thema „Grenzen setzen“. Insbesondere junge, unerfahrene Eltern bekommen Tipps für die Erziehung ihres Nachwuchses. Eventuell wollen wir daraus eine Veranstaltungsreihe entwickeln“, sagt die Leiterin des Caritas –Büros. Darüber hinaus organisiert die Beratungsstelle verschiedene Angebote für Ältere.“ Wir informieren beispielsweise über rechtliche Dinge wie die Patientenverfügung und über Gesundheitsfragen. Zudem sind eine Gesprächsrunde zur Sinnfrage und ein Ausflug nach Hohenheim geplant“, sagt Knapp. Künftig soll in den Räumen am Europaplatz vielleicht auch eine Begegnungsstätte eingerichtet werden. Einmal in der Woche bietet das Caritas-Büro in Kooperation mit der Organisation „ Lokales Kapital für soziale Zwecke „( LOS ) den Kurs „ Deutsch aktiv für Migrantinnen „ an. „ Es ist weniger ein Sprachkurs. Vielmehr werden Menschen mit Migrationshintergrund sozialpädagogisch begleitet. Die Frauen lernen praktische Dinge fürs Leben., also beispielsweise, wie man einen Entschuldigungszettel schreibt oder welche Dinge man auf dem Rathaus erledigen kann“, sagt Regine Knapp.
Info: Die Caritas-Beratungsstelle am Europaplatz 20/6 ist Montags und Donnerstags von 9 bis
12 Uhr
und Dienstags von 14 bis
16 Uhr
geöffnet. Regine Knapp ist unter der Telefonnummer 1202356 zu erreichen.
( Stuttgarter Zeitung 09.03.2007 )
27) Säure ausgelaufen- Halle geräumt
Fasanenhof (red). Beim Umfüllen von Salpetersäure ist am Mittwochabend in einem Betrieb auf dem Fasanenhof durch eine chemische Reaktion ein 1000-Liter-Tank geplatzt. Die Mitarbeiter der Firma konnten die Halle, in der sich Gase bildeten, rechtzeitig verlassen. Die alarmierte Feuerwehr sperrte das Gebäude großräumig ab, Feuerwehrleute in Schutzanzügen konnten die ausgelaufene Säure binden. Nach Angaben der Brandschützer bestand zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr mehr für die Bevölkerung und die Umwelt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Schaden wird auf 5000 Euro geschätzt. Die Feuerwehrmänner wurden anschließend dekontaminiert.
( Stuttgarter Zeitung 09.03.2007 )
26) Fasanenhofschule ist beste Hauptschule im Land
Neun von zehn Abgängern finden einen Job oder machen Weiterbildung
Fasanenhof. Die Fasanenhofschule ist die beste Hauptschule in Baden-Württemberg. Die Förderkonzepte, welche die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz nach der Schulzeit stärken sollen, haben die Jury restlos überzeugt. Mit dem Preis, der von der Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vergeben wird, werden Schulen ausgezeichnet, die vorbildlich versuchen, durch verschiedene Programme die Chancen der Schüler auf einen Ausbildungsplatzz u erhöhen. Förderkonzepte, die bereits in den unteren Klassen ansetzen, sind der entscheidende Schlüssel für den erfolgreichen Übergang in den Beruf,“ sagte Günter Gerstberger von der Robert-Bosch-Stiftung bei der Preisverleihung am Montag. Matthias Braitinger vom Caritasverband kann dies nur bestätigen. "Es kommt öfters an Stuttgarter Hauptschulen vor, das von 80 Abgängern gerade einmal fünf einen Ausbildungsplatzfinden,“ sagt er. „Hier an der Fasanenhofschule haben letztes Jahr ein Drittel der Abgänger einen Ausbildungsplatzbekommen, was weit über dem Durchschnitt liegt.“ Etwa die Hälfte der Abgänger machten darüber hinaus eine zweijährige Weiterbildung. Insgesamt würden also fast 90 Prozent der Schüler in Arbeit oder Weiterbildung vermittelt. Den Grund für den Erfolg sieht der Schulleiter Andreas Passauer unter anderem in dem vor zwei Jahren entwickelten Leitbild. Den Schülern sollen grundlegende Kompetenzenwie Motivation, Selbstständigkeit, Verantwortungund Teamfähigkeit beigebracht werden. „Denn das sind Kompetenzen, die man später im Berufsleben braucht,“ erklärt er. So gehen die Sechstklässler dieses Jahr bereitszum dritten mal auf eine Höhlentour auf der Schwäbischen Alb. Komplett ausgerüstet mit Helmen und Lampen zwängen sie sich dann drei Tage lang durch enge Spalten. Und Schüler der Klassen fünf bis sieben führen auch dieses Jahr wieder ein großes Theaterstück in der wahrscheinlich prall gefüllten Sporthalle auf. Etwas ganzBesonderes ist jedoch der Klassenrat. Wenn zwei sich streiten, freut sich nicht etwa der Dritte. Stattdessen setzt sich die Klasse zusammen, um darüber zu reden. Die Themen sind dabei Hänseleien, Schubsereien und auch die Hautfarbe. „Eingeladen“ kann jeder werden, egal ob er aus der gleichen Klasse kommt oder ob er ein älterer Schüler ist. Sogar eine Lehrerin, die allzu streng ist, wurde schon „eingeladen“. Ein anderes Aushängeschild der Fasanenhofschule ist der so genannte Jobguide, der vom Caritasverband organisiert und von der Schule unterstützt wird. Während der gesamten Schulzeit werden die Schüler auf die Zeit nach der Schule vorbereitet, um schnell in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Das Führen von Telefongesprächen, Bewerbungstraining, Betriebsbesichtigungen, Praktika, all das gehört zum Jobguide. 14 Betriebe machen bei dem Programm schon mit. „In den nächsten Jahren sollen es aber 40 bis 50 werden“, sagt Matthias Braitinger vom Caritasverband. Dass dies alles so schlecht nicht sein kann, zeigt nicht zuletzt auch Anna Häbler. Die Sechstklässlerin fährt jeden Morgen den langen Weg von Stammheim in den Fasanenhof. Erfolg misst sich eben nicht nur in großen Preisen, sondern auch in kleinen Dingen.
INFO: Am morgigen Donnerstag, 8. März, öffnet die Fasanenhofschule der Öffentlichkeit ihre Türen. Zukünftige Schüler und ihre Eltern können sich von 14 bis 16 Uhr umsehen. Treffpunkt ist der Musiksaal im zweiten OG.
( Stuttgarter Zeitung 07.03.2007 )
25) Tiefbauamt denkt bereits an Plan B
Kreisel im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost: Verhandlungen stocken
Fasanenhof. Die Umgestaltung der Kreuzung Heigelin-/Schelmenwasenstraße in einen Kreisverkehr kommt nicht voran. Noch fehlt ein Grundstück für den Bau. Die Stadt hat dem Eigentümer Ende Januar ein neues Angebot gemacht. Seit dem herrscht Funkstille. Eigentlich wollte das Tiefbauamt im März mit dem Bau des Kreisels beginnen. So hieß es zumindest im Oktober des vergangenen Jahres. Freilich versahen die Planer den anvisierten Termin damals mit einer Einschränkung: Die Bagger können erst anrollen, wenn die Stadt von einem Grundstückseigentümer eine Fläche erworben hat. Ohne diese ist der Bau des Kreisverkehrs nicht möglich. Doch seit Oktober wartet das Tiefbauamt vergebens auf das Startsignal. Bisher führten die Verhandlungen zwischen dem Grundstückseigentümer und dem Amt für Liegenschaften und Wohnen zu keinem Erfolg.“ Ende Januar haben wir ein neues Angebot unterbreitet“, informiert Amtsleiter Thomas Zügel über den aktuellen Stand der Dinge. Seitdem habe man aber weder vom Eigentümer noch von dessen Rechtsanwalt etwas gehört. „ Die andere Seite muss jetzt den nächsten Schritt machen. Da bewegt sich aber derzeit gar nichts“, ergänzt Zügel. Die Frist, die man für eine Antwort gesetzt habe, sei Ende Februar abgelaufen. „ Ein Sachbearbeiter wird sich jetzt noch einmal mit dem Eigentümer in Verbindung setzen“, skizziert der Amtsleiter das weitere Vorgehen. Falls es zu keiner Einigung komme, müsse man einen „anderen Weg“ gehen:“ Das ist aber nicht so optimal.“ Über diesen Weg haben sich bereits auch Mitarbeiter des Tiefbauamts Gedanken gemacht: „ Wenn uns nichts anderes übrig bleibt, müssen wir über eine Ampelkreuzung an dieser Stelle nachdenken“, erklärt Udo Hofmeister. Schließlich sei die Kreuzung damals als Provisorium gebaut worden: „Da wird man wohl schon etwas machen.“ Die Pläne für die Variante B gebe es bereits seit einigen Jahren:“ Diese müssen aber noch einmal auf die Probe gestellt werden.“ Zudem gelte es die Verkehrszahlen erneut zu überprüfen, sagt Hofmeister. Er ergänzt:“ Am liebsten wäre uns natürlich ein Kreisverkehr.“ Schließlich könne man dieses Vorhaben sofort ausschreiben. Die Umgestaltung der Blockumfahrt in eine Ampelkreuzung würde wohl nicht ganz so schnell vonstatten gehen.“ Zum Zeitplan kann ich gar nihts sagen“, stellt Hofmeister fest. Die ungeliebte Blockumfahrt wird dem Stadtteil wohl noch eine Weile erhalten bleiben.“ Das ist natürlich bedauerlich, dass man Monate lang verhandelt und es zu keiner Einigung kommt“, erklärt Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann. Aus verkehrs- und städtebaulicher Sicht sei der Kreisverkehr die „optimale Lösung „. Auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Gewerbegebiets Fasanenhof-Ost. Schließlich baut die Energie Baden Württemberg dort auf 35000 Quadratmeter großen Gelände an der Schelmenwasenstraße ihr neues Verwaltungszentrum. Im Jahr 2009 sollen 2000 Mitarbeiter in der „ EnBW-City“ ihre Büros beziehen.“ Keine Ampelkreuzung bewältigt den entstehenden Verkehr besser als ein Kreisverkehr“, stellt Lohmann fest. Gerade in den Morgenstunden sei dann ein erheblicher Rückstau an der Kreuzung Heigelin-/Schelmenwasentrasse zu befürchten, ergänzt der Bezirksvorsteher. Der Beginn der Bauarbeiten am neuen EnBW- Verwaltungszentrum hatte vor einiger Zeit auch die CDU-Gemeindefraktion auf den Plan gerufen. In einem Antrag hatten die Stadträte Iris Ripsam, Helga Vetter, Reinhold Uhl und Stefan Barg auf die Bedeutung des Kreisverkehrs für das Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost hingewiesen. Damals wollten die Kommunalpolitiker auch mehr zu einem „ möglichen Zeitpunkt der Realisierung“ wissen. In der Antwort hat Oberbürgermeister Wolfgang Schuster auf eine Zeitangabe verzichtet. Er teilte lediglich mit, dass von der Ausschreibung bis zur Inbetriebnahme des Kreisverkehrs etwa acht Monate ins Land gehen.
( Stuttgarter Zeitung 06.03.2007 )
24) Fasanenhofschule erhält Landespreis
Die Fasanenhofschule ist gestern mit dem Landespreis des bundesweiten Hauptschulpreises 2007 ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vergeben. An dem mit 240 000 Euro dotierten Wettbewerb haben bundesweit mehr als 500 Schulen, die einen Hauptschulabschluss anbieten, teilgenommen. Aus den Einsendungen ermittelte eine Jury drei Landessieger. Den ersten Platz in Baden-Württemberg belegte die Fasanenhofschule. Dieser war mit 5000 Euro dotiert. Imponiert haben den Juroren unter anderem das Konzept „Orientierung an Berufsfeldern“, die Weiterentwicklung des Methodencurriculums und die Etablierung einer „Feedback- Kultur“. Die Fasanenhofschule wetteifert nun mit den anderen Landessiegern um den Bundessieg. Die drei Sieger werden von Bundespräsident Horst Köhler am 10. Mai geehrt.
( Stuttgarter Zeitung 06.03.2007 )
23) Fölls Pläne sind vorerst vom Tisch
Ob und wie viele Fürsorgeunterkünfte auf dem Fasanenhof eingerichtet werden, ist prinzipiell wieder offen
Fasanenhof. Die ursprünglichen Pläne der Stuttgarter Stadtverwaltung, in einigen Bezirken konzentriert Fürsorgeunterkünfte einzurichten, sind vom Tisch. Die Stadträte haben einen Unterausschuss gebildet. Am 27. März soll das Thema noch einmal beraten werden.Von Alexandra Böttinger „So geht es nicht“, sagt Reinhold Uhl, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat. Vor kurzem hatte der Erste Bürgermeister Michael Föll ein Konzept zur Konzentration von Fürsorgeunterkünften in bestimmten Bezirken vorgestellt. In diesen sollten Menschen leben, die als „nicht wohnfähig“ gelten, also beispielsweise häufig trinken oder randalieren. Allein auf dem Fasanenhof waren 24 solcher Wohnungen geplant (die Filder-Zeitung berichtete). Bei einer Informationsveranstaltung zur Sozialen Stadt am vergangenen Dienstag sorgte das Thema für Aufregung. Nun ist die Vorlage erst einmal vom Tisch. „Die Pläne waren völlig daneben. Das konnte nur schief gehen“, sagt die Möhringer Betreuungsstadträtin Doris Peppler-Kelka (Grüne). Wohnungen für sozial Schwache müssten im gesamten Stadtgebiet verteilt werden. „Da darf kein Stadtteil, auch nicht der Killesberg, ausgespart werden“, sagt Peppler-Kelka. „Wir wollen keine Gettoisierung“, bestätigt Uhl. „Jede Stigmatisierung ist zu vermeiden. Wenn Fürsorgeunterkünfte in bestimmten Vierteln konzentriert werden, nehmen wir den Menschen dort die Chance auf ein normales Leben“, ergänzt die SPDStadträtin Roswitha Blind. Zudem weisen alle drei Kommunalpolitiker darauf hin, dass eine angemessene Betreuung sicherzustellen ist. In einem Unterausschuss wird am 27. März nun noch einmal über die Fürsorgeunterkünfte beraten. „Es gibt eine Liste, in welcher der Streubesitz der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft aufgelistet ist. Auf dieser stehen wesentlich mehr Gebäude, als in das Konzept der Stadtverwaltung einbezogen wurden. Wir wollen diese Liste nun noch einmal intensiv prüfen“, sagt CDU-Fraktionschef Uhl. Öffentlich soll das Thema aber erst wieder behandelt werden, wenn sich die Fraktionen über Standorte und Zahlen geeinigt haben. „Die Politik muss verantwortungsbewusst mit diesem Thema umgehen. Es darf nicht emotionalisiert werden“, betont Uhl. Ob und wie viele Fürsorgeunterkünfte auf dem Fasanenhof eingerichtet werden, ist also prinzipiell wieder offen. Michael Föll wies jedoch bereits in der Vergangenheit darauf hin, dass Fürsorgeunterkünfte nur in älteren Gebäuden der SWSG gebaut werden können. „Hinzu kommt, dass die SWSG ihren Streubesitz verkauft, es also immer schwieriger wird, Wohnungen für sozial Schwache zwischen normalen Wohnhäusern einzustreuen“, stellt Roswitha Blind fest. „Sicher ist es problematisch, wenn ärmere Stadtteile zusätzlich belastet werden“, sagt Reinhold Uhl. Allerdings müsse sich die Situation für den Fasanenhof nicht zwangsläufig verschlechtern, vielmehr seien durch Umstrukturierungen auch Verbesserungen möglich, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Doris Peppler-Kelka plädiert dafür, mehr für den Lärmschutz auf dem Fasanenhof zu tun. „So kann den Bürgern gezeigt werden, dass sie uns Politikern nicht egal sind“, sagt die Grünen-Stadträtin. Gleichzeitig könne auf die Weise vielleicht für Verständnis für zusätzliche Fürsorgeunterkünfte auf dem Fasanenhof geworben werden.
( Stuttgarter Zeitung 02.03.2007 )
22) Bürgertreff wohl weiterhin offen
Stadt nimmt Stellung zum Antrag der SPD - Keine weiteren Räume für soziale Angebote im Fasanenhof nötig
Eine große Chance, Defizite im Bereich der sozialen Infrastruktur im Fasanenhof zu schließen, sieht die SPD-Gemeinderatsfraktion im Architekten-/Investorenwettbewerb für den Europaplatz.
FASANENHOF - Eine große Chance, Defizite im Bereich der sozialen Infrastruktur im Fasanenhof zu schließen, sieht die SPD-Gemeinderatsfraktion im Architekten-/Investorenwettbewerb für den Europaplatz. Laut der Wettbewerbsausschreibung fehlen im Fasanenhof Räume für die Jugendarbeit, für die Beratungsangebote des städtischen Jugendamtes sowie für einen nicht-provisorischen Bürgertreff. Deshalb haben die SPD-Gemeinderäte die Stadtverwaltung Anfang Januar aufgefordert, den konkreten Raumbedarf für soziale Angebote darzulegen. In ihrer aktuellen Stellungnahme sieht die Stadtverwaltung hier jedoch keinen Handlungsbedarf. "Im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird durch die derzeit stattfindende Modernisierung des Kinder- und Jugendhauses die bisherige Situation deutlich verbessert", heißt es in dem Schreiben von OB Wolfgang Schuster vom 12. Februar.
Die Mobile Jugendarbeit nutze sowohl die Räumlichkeiten der evangelischen Kirche im Bonhoeffer Weg 10, als auch die Räume des Jugendtreffs "7. Kontinent" gelegentlich mit, so Schuster. Zudem hätte die Caritas, als Träger der Mobilen Jugendarbeit, keine weiteren Räume beantragt. Gespräche sollen hier jedoch Klarheit bringen, meint der Rathauschef.
Zudem stehe der allgemeine Sozialdienst (ASD) als Beratungsangebot des Jugendamtes für die Bewohner des Fasanenhofs im Beratungszentrum in Möhringen, Vaihinger Straße 49, zur Verfügung. Da am Europaplatz eine fünf-gruppige Kindertagesstätte geplant sei, schlägt die Stadtverwaltung vor, hier eine Mitnutzung für das Elternseminar mit einzuplanen.
Hinsichtlich des Bürgertreffs habe der Gemeinderat bereits signalisiert, dass er einer Verlängerung in den Räumen der Gaststätte Panorama um weitere fünf Jahre will, sagt SPD-Stadträtin Roswitha Blind. Es ist so, dass eine Vorlage erarbeitet wird, die dann im Gemeinderat noch beschlossen werden muss."Man hat im Verwaltungsausschuss ausführlich darüber gesprochen. Die Verwaltung hat dann diese Beschlussvorlage zugesagt", sagt Blind.
Die große Auslastung im Jahr 2006 mit 268 Veranstaltungen und insgesamt 3721 Besuchern, habe gezeigt, dass der Bürgertreff gut und gerne angenommen wird. Eine entsprechende Beschluss-Vorlage werde momentan erarbeitet, sagt Schuster.
( Stuttgarter Wochenblatt 22.02.2007 )
21) Fasanenhofer Bürger: ¸¸Unsere Bemühungen werden konterkariert"
Stadt will Fürsorgeunterkünfte in weniger Häusern konzentrieren, unter anderem auch in dem um ein neues Image ringenden Möhringer Stadtteil
Fasanenhof. Die Stadtverwaltung Stuttgart plant, Wohnungen für ärmere Mitbürger in bestimmten Bezirken zu konzentrieren. Auch auf dem Fasanenhof sollen 24 so genannter Fürsorgeunterkünfte eingerichtet werden. Doch viele Bürger, die dort leben, wollen das nicht hinnehmen.
Alexandra Böttinger
Die Stadt Stuttgart muss denjenigen, die ihre Miete nicht zahlen können oder wollen, eine Wohnung anbieten. Von 2000 bis 2006 stieg der Bedarf an solchen so genannten Fürsorgeunterkünften von 340 auf 437. Dementsprechend haben sich auch die Kosten für die Stadt von 360 000 Euro auf 723 000 Euro erhöht.Doch dies sei nicht der Hauptgrund für den Plan, die städtischen Wohnungen für sozial Schwächere stärker zu konzentrieren, sagt Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll: ¸¸Die Vielzahl eingestreuter Fürsorgeunterkünfte führt zu Problemen in den Hausgemeinschaften, denn die Menschen, die in solchen Wohnungen leben, verstoßen häufig gegen die Hausordnung. Darum wurde ein Konzept zur gemäßigten Konzentration dieser Unterkünfte erarbeitet." Demnach plant die Stadt in 16 Häusern in Botnang, Fasanenhof, Heslach, Zazenhausen und Zuffenhausen insgesamt 348 Fürsorgeunterkünfte einzurichten. Derzeit gibt es davon 203 in acht Zweckbauten.Der Plan, auch auf dem Fasanenhof 24 solcher Unterkünfte zu schaffen, wurde am vergangenen Mittwoch im Möhringer Bezirksbeirat angesprochen. Vor allem solche Bürger, die sich in dem Stadtteil im Rahmen des Projekts ¸¸Soziale Stadt" engagieren, sind dagegen.Der Vorschlag ist kontraproduktiv. Die Sozialstruktur auf dem Fasanenhof weist Defizite auf. Bei uns leben ohnehin überdurchschnittlich viele Sozialhilfeempfänger. Mehr verkraftet der Stadtteil nicht", sagt Günther Joachimsthaler, Sprecher des Arbeitskreises Soziales und kulturelles Miteinander. ¸¸Wir haben uns dafür eingesetzt, dass auf dem Fasanenhof keine weiteren Sozialwohnungen, sondern Miet- und Eigentumswohnungen gebaut werden. Der Plan der Stadtverwaltung konterkariert unsere Bemühungen", stellt Joachimsthaler fest.Wir sind nicht begeistert. Lange kämpfen wir nun schon gegen das schlechte Image des Fasanenhofs an. Wenn die Fürsorgeunterkünfte konzentriert werden, sollte dafür nicht unser Stadtteil gewählt werden. Warum macht man das nicht auf dem Sonnenberg? Auch andere Stadtteile könnten sich mal um die sozial Schwächeren bemühen", sagt auch Ingrid Ressel, Sprecherin des Arbeitskreises Gebäudeplanung und Sanierung.Fürsorgeunterkünfte können nur in Gebäuden der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG), genauer gesagt in deren älteren Gebäuden, eingerichtet werden. Alles andere ist den Bürgern, die ihre Mieten selbst bezahlen, nicht zu vermitteln", setzt Michael Föll dem entgegen. Wenn man dieses Kriterium anwende, blieben eben nur wenige Standorte übrig. Zudem gebe es auf dem Fasanenhof derzeit bereits mehr als 24 Fürsorgeunterkünfte. Die absolute Anzahl an Wohnungen für sozial Schwache werde sich durch die geplante Konzentration nicht zwangsläufig erhöhen. ¸¸Außerdem haben diejenigen, die das Wort Getto ins Spiel gebracht haben, noch keine eigenen Lösungsvorschläge präsentiert. Die Politik kann es sich da einfach machen. Doch ich als Bürgermeister bin für die Betreuung und Versorgung der Ärmeren verantwortlich", so der OB-Vize.Der Möhringer Bezirksvorsteher kann die Bedenken der Fasanenhofer verstehen. ¸¸Auch ich sehe den Bau von Fürsorgeunterkünften in dieser Massierung kritisch", sagt Jürgen Lohmann. Er plädiert dafür, das Thema öffentlich zu diskutieren und die Bezirksbeiräte in den Entscheidungsprozess einzubinden. Dies haben auch die Fraktionen von SPD und Grünen im Stuttgarter Gemeinderat verlangt. Eine interfraktionelle Arbeitsgruppe soll sich nun noch einmal mit dem Thema beschäftigen und bis zur Sommerpause ein revidiertes Konzept vorlegen.
BÖTTINGER
© 2007 Stuttgarter Zeitung
20) Eine Eisdiele oder ein Café fehlen im Fasanenhof
Der evangelische Jugendtreff "7. Kontinent" muss seine Räume teilen - Keine Angebote für über 14-Jährige
Der Europaplatz wird neu gestaltet. Uneins sind sich die Möhringer Bezirksbeiräte darüber, ob hier Räume für einen Jugendtreff benötigt werden. Nach einem Antrag der SPD lässt nun auch die CDU-Fraktion im Gemeinderat prüfen, ob bestehende Räume - beispielsweise bei Kirchengemeinden im Fasanenhof - für die offene Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden können. Aus dem Jugendamt heißt es: Ein zusätzlicher Bedarf an allgemeiner offener Kinder- und Jugendarbeit wird derzeit nicht gesehen. Doch wie sehen es die Anbieter vor Ort? In einer Serie stellt das Stuttgarter Wochenblatt einige Angebote für Kinder und Jugendliche im Fasanenhof vor. Heute: Der evangelische Jugendtreff "7. Kontinent".
FASANENHOF - "Die Arme weit nach rechts, dann nach links und mit dem Kopf langsam nach oben kommen." Konzentriert folgen die acht bis 14-jährigen Mädchen den Anweisungen ihrer Trainerin. Drei Monate lang, bis Mitte April lernen sie im "7. Kontinent", einer Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde Fasanenhof für Kinder und Jugendliche, den Tanz Hip-Hop."Wenn es den Mädchen Spaß macht, können wir den Kurs verlängern", sagt Ines Pruskowski. Gemeinsam mit einer Kollegin leitet die Sozialpädagogin den "7. Kontinent".Die beiden engagierten Frauen haben in den Räumen der evangelischen Kirche am Bonhoefferweg 14 viel vor. So planen sie weitere Workshops und die Umgestaltung des bestehenden Discoraums im Untergeschoss."Die Teenie-Discos für elf bis 14-Jährige waren hier bislang nicht so attraktiv", erzählt Pruskowski. Unter anderem mit der richtigen Beleuchtung und einer Zusammenarbeit mit der örtlichen Mobilen Jugendarbeit und dem Kinder- und Jugendhaus soll sich dies künftig ändern. Aber auch momentan herrscht an mehreren Tagen viel Trubel im "7. Kontinent". Sechs- bis Neunjährige treffen sich in der Kindergruppe. Hier herrscht Anmeldepflicht und es ist "ein kleiner Beitrag zu entrichten", sagt Pruskowski.Jeden Montag und Dienstag findet im Kinder- und Jugendtreff der evangelischen Kirche auf dem Fasanenhof in Zusammenarbeit mit der Fasanenhofschule eine "Schul-AG" statt. "Das nennt sich kreativ am Nachmittag", erklärt Ines Pruskowski. "Die Dritt- und Viertklässler basteln, spielen und kochen gemeinsam." Doch die Räume im "7. Kontinent" haben die 29-Jährige und ihre Kollegin nicht zur alleinigen Nutzung.Das Internet-Café wird morgens auch vom evangelischen Kindergarten mitbenutzt, der hier Sprachförderung anbietet. Der Discoraum wird tagsüber von der Gruppe "Minikids", Dreijährigen und deren Müttern, mit Beschlag belegt und an Dienstagabenden trifft sich hier der Gesprächskreis der Kirche.Auch der Konfirmandenraum wird von Fitnesswilligen, die an Sportkursen der evangelischen Kirchengemeinde teilnehmen, an verschiedenen Abenden belegt."Wir haben eine Mehrfachnutzung aller Räume", sagt Ines Pruskowski. "Das schränkt uns in der Planung ein." Dabei fehle ein Halle, damit sich die Kinder- und Jugendlichen, die den Treff besuchen, so richtig austoben können. "Unsere Räume sind dafür zu eng und im Hof mit den Glasscheiben ist es zu gefährlich", meint die Sozialpädagogin. Sie freut sich andererseits darüber, dass der "7. Kontinent" gut angenommen werde. Obwohl sie sich für das ein oder andere Angebot eine höhere Auslastung wünschen würde. So biete der Treff an Mittwochnachmittagen, an denen es kein Ganztagesschulangebot gibt, einen Mädchentag für neun bis 14-jährige Schülerinnen. "Die Mädchen können hier bis 17 Uhr bleiben, bekommen ein warmes Mittagessen und werden beim Hausaufgaben machen betreut", erzählt Pruskowski. Die Resonanz sei bislang jedoch verhalten."Wir kochen an diesem Tag selbst und wollen nicht zusätzlich 2,50 Euro fürs Essen im Treff ausgeben", lautet meist die Begründung der Eltern, auf die Frage, warum sie das Angebot nicht nützen.Die Aktivitäten im "7. Kontinent" richten sich ausschließlich an sechs bis 14-jährige Kinder und Jugendliche sowie Konfirmanden. Rund 70 Prozent der Kinder sind deutsch und gehören der Kirchengemeinde an. "Wir wollen uns bewusst von Angeboten wie denen des Jugendhauses unterscheiden und andere Kinder ansprechen, für die es im Fasanenhof noch keinen Treff gibt", erklärt Pruskowski. Für Jugendliche ab 15 Jahren gibt es ihrer Meinung nach genügend Angebote im Stadtteil, wie eben das Kinder- und Jugendhaus oder den Sportverein."Außerdem sind junge Leute in diesem Alter mobiler." Eine Eisdiele oder ein Café - abgesehen von dem Café mit eher familiärer Atmosphäre im künftigen Kinder- und Jugendhaus - in dem sich Jugendliche treffen können, fehle aber dennoch im Fasanenhof, findet Pruskowski. Von einem offenen Raum, in dem die Jugendlichen "machen können was sie wollen", hält sie jedoch nichts. "Es sollte schon eine pädagogische Aufsicht im Hintergrund sein." ( Stand, Stuttgarter Wochenblatt 10.02.2007 )
19) Eine eigene Halle wäre klasse
Dem SV Fasanenhof fehlen der Nachwuchs, ein Trainer und eine eigene Spielstätte - Schnuppertag soll stattfinden
Der Europaplatz wird neu gestaltet. Uneins sind sich die Möhringer Bezirksbeiräte darüber, ob hier Räume für einen Jugendtreff benötigt werden. Nach einem Antrag der SPD lässt nun auch die CDU-Fraktion im Gemeinderat prüfen, ob bestehende Räume für die offene Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden können. In einer Serie stellt das Stuttgarter Wochenblatt einige Angebote für Kinder und Jugendliche im Fasanenhof vor. Heute: der Sportverein Fasanenhof.
FASANENHOF - Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr hat er aufgehört, der Trainer der D-Jugend Mannschaft des SV Fasanenhof. "Er war wohl überlastet", mutmaßt Vereinsjugendleiter Peter Kucher.Schließlich wird der Fußballernachwuchs des SV Fasanenhof von den Bambinis bis hinauf zu den 15 Spielern der C-Jugendmannschaft jeweils von einem Betreuer und einem Trainer betreut."Für einen allein ist es nicht einfach, 13 Jungs im D-Jugendalter von zehn bis zwölf Jahren im Zaum zu halten", meint Kucher. Hinzu komme, dass alle ehrenamtlichen Trainer und Betreuer des SV Fasanenhof berufstätig sind. Peter Kucher opfert jedoch gern ein Stück seiner Freizeit. "Früher haben sich Trainer schließlich auch um mich gekümmert. Deshalb kann ich heute nicht sagen, was mit der Fußball-Jugend passiert, interessiert mich nicht."In seiner aktiven Zeit als Fußballer hat Kucher in der Zweiten-Amateurliga, der heutigen Landesliga, in Schwäbisch Gmünd gespielt. Nach seinem Umzug nach Stuttgart kickte er in der Kreisliga A des SV Möhringen. Trainer der F-Jugend des Sportverein Fasanenhof ist er seit dieser Saison. Jetzt hat er zusätzlich kommissarisch das Training der D-Jugend übernommen. "So lange, bis sich ein neuer Trainer und Betreuer finden." Für diese Jobs würde sich Kucher aktive Spieler wünschen.Mit Kindern umgehen sollten sie können und natürlich vom Fußball spielen Ahnung haben. Schließlich komme es in dieser Altersklasse bereits darauf an, mit den jungen Kickern nicht nur spielerisch deren Ballgefühl zu schulen, sondern auch gezielt an der Technik zu feilen. "Nur so können sie richtig gut werden", meint Kucher. "Und wenn sie Erfolg haben, bleiben sie vielleicht dabei."Denn wie viele Sportvereine, hat auch der SV Fasanenhof damit zu kämpfen, dass die Jugendlichen ab einem bestimmten Alter die Lust an der Bewegung verlieren und sich anderen Freizeitbeschäftigungen zuwenden. "Die jungen Leute haben dann andere Interessen", sagt Kucher. Dennoch wundert es den Vereinsjugendleiter, dass dem SV Fasanenhof die Spieler im Alter von 14 bis 18 Jahren fehlen und damit weder eine B- noch eine A-Jugendmannschaft zustande kommen kann. "So viel anderes ist im Fasanenhof für junge Leute doch gar nicht geboten", meint Kucher. Auch die zweite Abteilung des Fasanenhofer Sportvereins, klagt über Nachwuchsprobleme. "Die Tischtennisspieler haben überhaupt keine Jugend", erklärt Kucher.Die Hoffnung des Jugendleiters ruht im Fußball auf den C-Jugend-Spielern, die dem Verein die Treue halten und auf kommenden Aktionen, die den SV Fasanenhof in der Öffentlichkeit bekannter machen sollen. "Wir wollen einen Schnuppertag organisieren", erzählt Kucher. Allerdings erst, wenn die Hallensaison Ende März vorbei ist. Denn dass die Fußballer des SV Fasanenhof in der Turnhalle der Fasanenhofschule trainieren, trägt Kuchers Meinung nach auch dazu bei, dass der Verein wenig junge Spieler hat."Hier gibt es keine richtigen Tore. Statt dessen wird auf an der Wand befestigte Gymnastikmatten geschossen." Der SV Fasanenhof könnte zwar eine Halle in Sielmingen mit nutzen, "doch der Weg bis nach Filderstadt ist vielen Eltern zu weit", weiß Kucher. "Eine eigene Halle wäre klasse", meint der Vereinsjugendleiter.Doch dazu fehlt dem SV Fasanenhof das Geld. Schließlich haben die rund 250 Mitglieder des Vereins, der vor zwei Jahren sein 40-jähriges Bestehen feierte, erst kürzlich ein neues Vereinsheim in Eigenregie gebaut.Auf dem Rasen- und Hartplatz des Vereinsgeländes am Logauweg 21 soll in diesem Sommer der Schnuppertag stattfinden.Hoffentlich auch dann schon mit einem neuen Trainer-Team für die D-Jugend Mannschaft. ( Stand, Stuttgarter Wochenblatt 01.02.2007 )
18) Umweg durchs Gewerbegebiet ist mit Gefahren verbunden
Bau der Bürostadt erregt erneut die Gemüter der Autofahrer
Fasanenhof. Das Gewerbegebiet ist für
Autofahrer kein leichtes Pflaster. Die komplizierte Blockumfahrung, um von der B 27 zum Europaplatz zu kommen, kostet Zeit. Doch im Moment ist dieser Umweg auch noch mit der Gefahr verbunden, das eigene Auto zu beschädigen.
Von Alexandra Böttinger
Der Bau der "EnBW-City" ist für die Pkw-Besitzer offensichtlich mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden. Noch immer ist die Firma Müller-Altvatter damit beschäftigt, die Baugrube für die neue Bürostadt auszuheben. Bereits Anfang Dezember verärgerte dies die Autofahrer. Denn die Fahrzeuge, die von der Baustelle im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost über die B 27 in Richtung Autobahn fuhren, um den Aushub abzutransportieren, verschmutzten die Fahrbahnen. Doch die Schelmenwasenstraße ist mittlerweile nicht nur dreckig, in ihr klaffen auch große Schlaglöcher, die von den schweren Baufahrzeugen und Lastkraftwagen verursacht wurden.
Frank Hüttner vom Tiefbauamt hat sich die Situation vor Ort angeschaut: "Ich bin geradezu erschrocken, denn die Straße sieht wirklich wild aus." Ohne Frage müsse die Fahrbahn baldmöglichst repariert werden. Eigentlich ist die Stadt für solche Sanierungsarbeiten zuständig. Doch in diesem Fall sieht Frank Hüttner die Baufirma in der Verantwortung. "Es ist ganz eindeutig, woher die Straßenschäden kommen", so der Mitarbeiter des Tiefbauamtes. Dementsprechend müsse sich Müller-Altvatter auch um die Sanierung kümmern und künftig eventuell anders fahren.
Darüber hat Frank Hüttner das Unternehmen bereits informiert. "Die Einsicht ist da, nun bin ich optimistisch, dass auch tatsächlich etwas passiert." Eine umfassende Reparatur sei derzeit jedoch nicht sinnvoll, weil in dem Gewerbegebiet in naher Zukunft noch viel gebaut werde. Erst wenn die neue Bürostadt stehe und der geplante Kreisverkehr fertig sei, werde das Tiefbauamt die Straße komplett sanieren. "Wir wollen aber auch jetzt kein Provisorium. Die Straße muss so repariert werden, dass es auch eine Weile hält", sagt der Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamtes.
( Stand 08.02.2007 )
17) Discounterkette Lidl im Gewerbegebiet Fasanenhof
Ab März 2007 soll im Gewerbegebiet der neue Lidl Markt gebaut werden.Dieser wird eine Verkaufsfläche von ca. 800 Quadratmetern haben. Die Bauzeit soll ca. 4 Monate betragen. (stand 22.11.2006)
16) Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg